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Fahrrad ist sinnvolle Alternative zum Auto PDF Drucken E-Mail
Montag, 29 Mai 2006 | Autor: bmvbs
 Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee hat heute in Berlin die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" gestartet, eine Gemeinschaftsaktion des Bundesverkehrsministeriums, der Gesundheitskasse AOK und des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC). "Fahrräder sind oft eine echte Alternative zum Auto - gerade in Zeiten steigender Kraftstoffpreise", sagte Tiefensee. Weil das Radfahren eine gesunde und umweltschonende Form der Mobilität sei, unterstütze das Ministerium die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" mit rund 220.000 Euro. Erfreut zeigte sich Tiefensee darüber, dass sich erstmalig alle Bundesländer an der Aktion beteiligen.

"Die Aktion 'Mit dem Rad zur Arbeit' ist ein Erfolgsmodell", sagte Heidi Wright, stellvertretende ADFC-Bundesvorsitzende und SPD-Verkehrsexpertin im Deutschen Bundestag. Der Aufruf, das Fahrrad im Alltag stärker zu nutzen, ziele nicht nur auf Verkehrsentlastung in den Straßen, sondern auch auf die Gesundheit.

Regelmäßiges Fahrradfahren, wissen Mediziner, ist eine Möglichkeit, sich im Alltag mehr zu bewegen, und damit ein wirksames Mittel gegen Übergewicht und Herz-/ Kreislauferkrankungen. "Wir motivieren mit dieser Aktion die Bürger zu einem gesundheitsbewussten Umgang mit sich selber", sagte Rainer Dittrich, Geschäftsführer Markt beim AOK Bundesverband, denn mehr Bewegung sei eine der Säulen der gesundheitlichen Prävention.

Radfahren im Alltag senkt den Krankenstand in den Betrieben. Ein Grund dafür, dass die von AOK und ADFC gemeinsam durchgeführte Aktion im vergangenen Jahr 101.529 Menschen aus 11.740 Betrieben und Institutionen dazu brachte, das Auto stehen zu lassen und regelmäßig mit dem Rad zum Arbeitsplatz zu fahren - ein Teilnehmerrekord, der selbst die Organisatoren überraschte.

Die Aktion "Mit dem Rad zur Arbeit" gewinnt weiter an Resonanz und an Profil. Neu ist der einheitliche Aktionszeitraum vom 1. Juni bis zum 31. August. In dieser Zeit fahren die bundesweit registrierten Teilnehmer an mindestens 20 Tagen mit dem Rad zur Arbeit.

Seit dem Start der Aktion 2001 sind die Teilnehmerzahlen in jedem Jahr deutlich gestiegen. "In diesem Jahr wollen wir nicht nur viele Betriebe gewinnen, sondern auch die Kommunen stärker denn je einbinden", kündigte Heidi Wright an. Die Aktion soll auch die Verwaltungen zu einem stärkeren Engagement für das Fahrrad motivieren und damit den Weg ebnen für eine bessere Fahrradinfrastruktur.

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